
Der Ort Doubrava (Taubrath) wurde Anfang des 14. Jahrhunderts gegründet und stellt damit ein typisches Kolonisationsdorf dar. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Ort über viele Jahre unbewohnt. Nach 1968 wurden die ehemaligen Bauernhöfe als Wochenenddomiile genutzt und die Bausubstanz damit erhalten. Insbesondere die gut erhaltenen typischen Egerländer Fachwerkhöfe, der älteste stammt aus dem Jahr 1751, haben dazu beigetragen, dass der Ort im Jahr 1996 unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Das heutige private 'Museum für Landwirtschaft und volkstümliches Leben' ist ein Freilichtmuseum zeigt ein Ensemble der typischen Architektur bäuerlicher Fachwerkhöfe im 18. Jahrhundert, den sogenannten Vierkanthof, der auch als 'Rustlerhof' bekannt ist. Daneben werden allerlei zeitgenössische landwirtschaftliche Geräte, Maschinen und Einrichtungsgegenstände gezeigt. Ein stilvolles Restaurant rundet dieses Ausflugsziel ab.
Besuchen Sie dieses einzigartige Zeugnis der ursprünglichen Egerländer Architektur und bäuerlicher Lebensweise im 18. Jahrhundert.
Entfernung: Karlsbad ca. 50 km, Marienbad ca. 29 km, Franzensbad ca. 25 km, St. Joachimsthal ca. 70 km, mit der Bahn nicht erreichbar
Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der Stadt Franzensbad.